10 Fragen zum Partnerbörsen-Profil

Das perfekte Profil auf einer Partnerbörse

Die Suche nach einer Beziehung über eine Partnerbörse ist inzwischen für viele Singles eine gute Gelegenheit, um einen neuen Partner kennenzulernen. Schließlich können sich im Web Menschen treffen, welche sich im realen Leben vielleicht nie begegnet wären. Damit das Profil jedoch Besucher anlockt, muss es ansprechend und kreativ gestaltet werden. Jemand, der auf der Partnerbörse surft, verschafft sich zuerst über das Profil einen ersten Eindruck.

Schnell ein verschwommenes Foto mit einem kurzen Text einstellen und warten, dass Interessenten Schlange stehen? So einfach ist es nicht. Doch was ist wichtig für einen gelungenes Partnerbörsen-Profil?

Wie erstellt man das perfekte Profil?

Mit zu den wichtigsten Aussagen innerhalb eines Profils zählt der Nickname. Bei der Partnersuche anderer Mitglieder taucht dieser als Erstes auf. Er entscheidet unter Umständen maßgeblich darüber, ob sich jemand das Profil näher anschaut oder gleich zur Konkurrenz wechselt. Dabei lässt sich der Nickname beispielsweise auch geschickt in den Wohnort integrieren.

Michael 39 oder Michaela 17 zeigt, dass man genauso einfallslos ist, wie die vielen Michaels und Michaelas davor. Dabei soll bereits das Pseudonym beim anderen Geschlecht das Interesse wecken. Denn auch online suchen Männer und Frauen nach dem gewissen Etwas, und das fängt schon beim Nickname an.

Persönliches Statement oder ausgefülltes Motto?

Keineswegs sollte man versäumen, ein persönliche Motto einzugeben, sofern es dies auf dem Kontaktportal gibt. Aber wie schreibt man ein kreatives und ansprechendes Statement? Auf jeden Fall sollte das Freifeld für weitere Informationen über sich genutzt werden und Fragen beantworten. Wie denkt man über sich selber? Was soll der Traumpartner für Eigenschaften besitzen und wichtig, auch wer nicht infrage kommt, kann hier angegeben werden. Ohne schlechtes Gewissen kann man auch dieses in sein Statement aufnehmen. Als persönliches Lebensmotto werden gerne auch passende Gedichte oder Lieder veröffentlicht.

Wie präsentiere ich mich?

Das Profilbild ist die Visitenkarte einer jeden Kontaktanzeige. Für den ersten Eindruck gibt es keine zweite Chance. Das gilt online sogar noch mehr als im realen Leben. Ein aktuelles Bild mit einem offenen, fröhlichen Lachen signalisiert dem Betrachter meist einen aufgeschlossenen und lebensbejahenden Menschen.

Wer kein Bild einstellt, hat meist auch weniger Erfolg. Denn Profile ohne Bilder erhalten deutlich weniger Resonanz. Ebenso ist auf Bildern mit düsterem und grimmigem Ausdruck, wie beispielsweise auf Passfotos, zu verzichten. Nur wer freundlich und sympathisch wirkt, bekommt auch Zuschriften.

Warum sollte ich das Fotoalbum nutzen?

Am besten ist es, das Fotoalbum der Partnerbörsen zu nutzen und mehrere Fotos einzustellen. So kann man sich im Profil in allen Facetten präsentieren. Aber ein übrig gebliebenes Foto aus der Bewerbungsmappe mit Anzug und Schlips erregt wenig Aufmerksamkeit. Auch ein Bild im knappen Outfit oder Badeanzug kann genauso missverstanden werden, wie eines von der letzten Party.

Dennoch darf ein Foto ruhig mehr über die Person verraten und zeigen, wer man wirklich ist. Gelungene Urlaubserinnerungen mit einem schönen Lächeln im Freizeitlook vor dem Eiffelturm zeigen einen möglichen kulturinteressierten und agilen Partner. Denn ein Mann im Smoking ist ein anderer Mensch als in kurzen Hosen auf dem Fahrrad. Eine Frau in Jeans oder Sommerkleid ist ein anderer Typ als im kleinen Schwarzen.

Was bringt der Willkommensgruß?

Der Willkommensgruß ist so etwas wie eine Einleitung auf das Profil und zeigt die Persönlichkeit des Schreibers. Allerdings sind Aussagen über frühere enttäuschende Beziehungen ein absolutes No-Go. Verzweifelte Texte vermitteln Passivität und Bedürftigkeit und schrecken ab, denn auf eine negative Selbsteinschätzung wird sich kaum jemand melden.

Besser ist es, auszudrücken, dass man selbstständig, aber dennoch offen für geteilte Erlebnisse und neue Erfahrungen ist. Jeder sollte sich trauen, den Betrachter direkt anzusprechen. Wer hier etwas Aussagekräftiges schreibt, wird in der Folge auch meist mit einer größeren Anzahl von Kontaktanfragen belohnt.

Wieso sollte ich Fragen über mich beantworten?

Vor allem die Freifläche bietet eine gute Chance, sich witzig und kreativ vorzustellen, um sich von der Masse abzuheben. Ebenso kann man seine Wünsche und Vorstellungen äußern, wie man sich den Wunschpartner vorstellt.

Aber zugleich ist auf lange Romane zu verzichten und stattdessen kurz und knackig zu schreiben. Denn bekanntlich liegt in der Kürze die Würze. Wer nicht gleich alles von sich preisgeben möchte, schreibt lieber: „Mehr über mich in einer privaten Nachricht“. So wirkt das Profil zurückhaltend, aber nicht lieblos und macht eventuell neugierig.

Warum sollte ein Profil möglichst keine Lücken aufweisen?

Das eigene Profil sollte nach Möglichkeit nur wenige bis keine Lücken aufweisen. Viele Partnerbörsen bieten die Möglichkeit, Angaben über persönliche Eigenschaften zu machen. Besonders die Angaben über das Aussehen ergänzen sich bestens zu den eingestellten Fotos. Damit sich der Profilbesucher ein besseres Bild machen kann, sind die Angaben über Gewicht, Körpergröße und Statur wichtig.

So weiß der Besucher gleich, ob der virtuelle Gegenüber größer oder kleiner ist. Dabei wird seitens zukünftiger Partner nicht immer ein perfektes Äußeres erwartet. Es stören sich weniger Männer und Frauen an Fettpölsterchen, als man denkt. Ebenso wird das Profil für viele erst interessant, wenn man zu seinen Falten oder grauen Haaren steht. Immerhin spricht dies für Lebenserfahrung und Reife.

Sollte man Interessen und Lebensstil angeben?

Unbedingt, denn letztendlich geht es ja darum, andere Mitglieder auf sein Profil aufmerksam zu machen. Mit dem Lebensstil gibt man Auskunft über seinen Kleidungsstil, kulinarische Vorlieben oder seine Religion. Auch werden hier Angaben über einen möglichen Kinderwunsch, eigene Kindern und Hobbys gemacht. Damit lässt sich die Chance erhöhen, dass sich potentielle Partner mit den gleichen Vorstellungen melden.

Ebenfalls wichtig sind die Interessen, da diese häufig einen guten Gesprächseinstieg bieten. Allein durch die Hobbys werden Gemeinsamkeiten erkannt und stellen schnell einen ersten Kontakt her.

Handycaps – erwähnen oder lieber nicht?

Beim Ausfüllen des Profils gilt als Faustregel: Stehe zur eigenen Person. Kleine „Schönheitsfehler“ machen den Menschen unverwechselbar und lassen sich mit einem Augenzwinkern umschreiben. Zudem ist es oft besser, mit seinen Schwächen offen und selbstbewusst umzugehen – früher oder später kommen diese sowieso zum Vorschein.

Gleichzeitig weiß ein Interessent, auf was er sich einlässt. Denn so erstaunlich es auch klingen mag: Auf dem Singlemarkt erfreuen sich Menschen mit all ihren Kanten und Ecken großer Beliebtheit. Niemand möchte im Schatten des anderen stehen oder mit erfolgreicheren Mitgliedern konkurrieren.

Was können Rechtschreibfehler anrichten?

Rechtschreibfehler sind unbedingt zu vermeiden und hinterlassen bei niemandem einen positiven Eindruck. Ist alles nach bestem Gewissen ausgefüllt, kontrolliert man am besten noch einmal alles. Denn nur fehlerfreie Texte mit einem guten Ausdruck übermitteln Intelligenz und zeugen von sprachlichem Niveau. Oder wie denkst Du über jemanden, der in einem Satz gleich mehrere Rechtschreibfehler unterbringt?

Also achte lieber zweimal mehr auf die Rechtschreibung als einmal zu wenig. Nachweislich erhöhen sich dadurch die Chancen bei der Partnersuche auf einem Onlineportal. Übrigens: Wie überall führt auch hier Ehrlichkeit am schnellsten zum Ziel: Spätestens beim ersten Treffen fallen kleine Mogeleien auf, was für beide Seiten unangenehm werden kann.