10 gute Gesprächsthemen für das erste Date

Jede große Liebe beginnt mit dem ersten Schritt. Das gegenseitige Aufeinanderzugehen, ein schüchterner Flirt, der kurze Small Talk. Eine gute Basis also, um das Interesse zu vertiefen und sich etwas genauer kennenzulernen. Wo ginge das besser als bei einem gemeinsamen Treffen? Das erste Date kann ganz klassisch im Restaurant stattfinden. Aber auch das Kino, Konzerte oder kulturelle Ereignisse eignen sich ideal, um sich außerhalb des Alltags zu begegnen. Doch worüber sollte man sich in dieser Zeit eigentlich mit dem oder der Angebeteten unterhalten? Die nachfolgenden zehn Themen ermöglichen sowohl einen gelungenen Einstieg in die Verabredung wie auch ein gelungenes Ende derselben.

Simpel, aber effektiv: Das Wetter

Aller Anfang ist schwer. Das zeigt sich gerade in einer solchen Unterhaltung. Das vorsichtige verbale Abtasten gilt als zäh und kann mit peinlichen Gesprächspausen durchzogen sein. Besser ist es dagegen, direkt mit einem Thema zu beginnen, das ein paar Minuten füllt. Das Wetter, der Anfahrtsweg, das hübsche Oberteil des Gegenübers – die erste Konversation muss nicht tiefsinnig sein. Sie soll auch keinen abendfüllenden Diskurs ermöglichen. Ihr Zweck besteht einzig darin, eine gemeinsame Ebene des Austauschs zu finden, sich also gewissermaßen warmzureden. Und dazu gibt es keinen besseren Aufhänger als das scheinbar Belanglose des Moments.

Eine Frage der Höflichkeit: Wie geht es Dir?

Ist das erste Eis gebrochen, so kann der Einstieg in das Date etwas gehaltvoller gelingen. Dafür bietet es sich an, auf den Gesprächspartner konkret einzugehen. Dessen aktuelles Befinden, sein bislang erlebter Tag oder die Freude über das Treffen rückt in den Mittelpunkt. Auch hier liegt die Funktion nicht in gehaltvollen Debatten. Aber der Austausch erreicht nunmehr die persönliche Ebene – und genau dort sollte er bei der ersten Verabredung auch landen. In jedem Falle ist es zu vermeiden, das zunächst gewählte irrelevante Gespräch über das Wetter weiterzuführen. Hier könnte schnell eine Sackgasse lauern, die dem Treffen den Reiz nimmt.

Die seichte persönliche Ebene: Filme, Musik und Bücher

Eigentlich ist jetzt ein guter Zeitpunkt erreicht, um sich etwas genauer mit dem Gesprächspartner zu befassen. Natürlich stets im zurückhaltenden Rahmen – wer möchte schon mit der Tür ins Haus fallen und damit womöglich eine unliebsame Reaktion hervorrufen? Es sollte vielmehr belanglos darüber geplaudert werden, welcher Film oder welche Serie zuletzt geschaut, welches Buch gelesen und zu welcher Musik getanzt wurde. Hier ist übrigens die Fähigkeit des guten Zuhörens gefragt: Einige der preisgegebenen Informationen können viel über den Charakter eines Menschen aussagen – und damit auch die Unterhaltung beeinflussen.

Die Suche nach Gemeinsamkeiten: Was machst Du in Deiner Freizeit?

Natürlich befinden sich einige Themen auf der gleichen Wellenlänge. Sie ermöglichen einen nahtlosen Übergang zueinander. Wer also über Filme und Bücher geredet hat, wird recht schnell auch zur Frage der jeweiligen Hobbys kommen. Doch Vorsicht, hieraus kann sich insbesondere bei übereinstimmenden Interessen schnell ein abendfüllender Diskurs ergeben. Der gegenseitige Austausch sollte daher weiterhin einen persönlichen Bezug finden, statt rein sachlich in die Materie einzusinken. Ein kurzes Erklären der Vorliebe, das Erläutern der Handlungsweisen sowie der jeweilige Reiz derselben genügen ja schon, um einen knappen Überblick über den Zeitvertreib zu geben.

Jetzt wird’s privat: Der persönliche Hintergrund

Woher kommst Du – und wohin gehst Du? Natürlich besteht der primäre Zweck des ersten Dates darin, sich gegenseitig kennenzulernen. Und genau das sollte geschehen. Auch hier empfiehlt sich ein wenig Taktgefühl, wenn nach dem Beruf der Eltern, der Zahl der Geschwister oder illustren Erinnerungen aus der Jugend gefragt wird. Doch ebenso ist es wichtig, sich an die Visionen, Pläne und Wünsche des Gegenübers heranzutasten. Denn das bereits Erlebte kann erheblich von dem noch vor uns liegenden Lebensweg abweichen. So wird auch manches berufliche oder private Ziel des Gesprächspartners einen guten Einblick in dessen Persönlichkeit geben.

Für zwischendurch: Wie schmeckt das Essen?

Bei vielen ersten Dates stellt sich früher oder später ein Moment des Schweigens ein. Er entsteht, wenn das erste Abtasten vorüber ist, der Mut für persönlichere Fragen aber noch fehlt. Hierin muss kein Fiasko für das Treffen liegen – auch ein Augenblick der Stille kann zwei Menschen vereinen. Wer jedoch eine allzu lange Ruhe vermeiden möchte, lenkt das Thema auf das Hier und Jetzt. Nachfragen bezüglich des Essens, des gut gewählten Weins oder des sonderbaren Bildes vorhin in der Galerie bauen eine verbale Brücke zwischen beiden Anwesenden. Auf ihr kann die stockende Kommunikation fortgesetzt werden.

Keineswegs belanglos: Der jeweilige Alltag

Eine weitere Möglichkeit, unerwünschte Pausen zu überwinden, liegt in einem Gespräch über die Erfahrungen des täglichen Lebens. Jeder Mensch trägt eine Vielzahl an lustigen, kuriosen, nachdenklich stimmenden oder anderweitig besonderen Erinnerungen mit sich herum. Meist sind es gerade solche Anekdoten, bei denen sich beide Teilnehmer des Dates auf Augenhöhe treffen. Hier kann gemeinsam gelacht und sinniert werden. Wichtig dabei ist es einzig, dass es sich bei den Anekdoten nicht um Geschichten vom Hörensagen handelt. Alles, worüber erzählt wird, sollte individuell erlebt worden sein. Auch darin stecken nämlich viele Schlüssel zu manch geheimnisvoller Persönlichkeit – jedoch nur für den, der zuhören kann.

Ein Blick voraus: Wie siehst Du deine Zukunft?

Abhängig vom Gesprächsverlauf sollte geschaut werden, wie vertrauenswürdig die Basis zwischen den Flirtenden bereits ist. Je belastbarer sie wirkt, desto eher können auch rein private Gedanken und Ansichten hinterfragt werden. Statt Themen der Politik oder der Gesellschaft anzusprechen, empfiehlt es sich dabei, keine Streitpunkte oder Kontroversen zu eröffnen. Wichtiger ist es, abermals den persönlichen Bezug herzustellen. Dieser kann etwa in der beruflichen oder privaten Zukunft gesehen werden. Individuelle Pläne und deren Verwirklichung sind nicht nur spannend. Auch sie geben vieles über einen Charakter preis und beleuchten den Weg, den sich eine Person erwählt hat.

Wer loslassen kann: Das Schwelgen in schönen Träumen

Meist kommt dem Gesprächsthema der Zukunft die Wirkung zu, zum Nachdenken anzuregen und sich aus dem Hier und Jetzt zu lösen. Eine gute Grundlage also, um allgemein den Blick durch die rosarote Brille zu wagen. Haus, Familie, die Weltreise – es macht Spaß, sich einmal sämtlichen Träumen hinzugeben. Auch darin liegt einerseits viel Wahrheit. Andererseits regen solche Unterhaltungen zum Finden von Gemeinsamkeiten an. War das erste Date nicht ein voller Erfolg, je mehr Übereinstimmungen in den Ansichten zutrage treten? Wie realistisch oder utopisch diese sind, spielt hier zunächst keine Rolle.

Zum Abschluss: Darf es noch ein Eis sein?

Zum Ende des Treffens kann gerne wieder über Belangloses geredet werden. Die Frage, ob noch etwas Süßes zum Dessert gewünscht ist, wann denn nun eigentlich die nächste Bahn fährt oder warum die Zeit mal wieder so schnell vergangen ist, eignet sich sehr gut, um einen bodenständigen Abschluss der Unterhaltung zu finden und ein wenig inhaltsleer zu plaudern. Solange nicht über Geld, persönliche Sorgen, Politik oder Intimitäten geredet wurde, sollte die Verabredung auch in einem harmonischen Rahmen auslaufen können. In einem anderen Punkt gilt dagegen: Reden ist Silber, Schweigen ist Gold. Es sollte nicht gefragt werden, wie das Treffen empfunden wurde oder ob Lust an weiteren Kontakten besteht. Dieses Geheimnis nehmen beide Personen mit nach Hause. Alles Weitere wird sich ergeben.