10 Beziehungstipps für eine glückliche Beziehung

Wenn sich zwei Menschen finden und auf das Abenteuer Partnerschaft einlassen, ist das wunderbar. Die Liebe ist kostbar und verdient es, gehegt und gepflegt zu werden. Zudem ist mittlerweile sogar wissenschaftlich belegt, dass eine stabile, glückliche Beziehung zu den Grundbedürfnissen des Menschen gehört.

Warum Beziehungstipps überhaupt helfen können

Doch auch wenn dieser Wunsch in den meisten Fällen besteht, ist eine erfüllte Partnerschaft gerade auf Dauer keine Selbstverständlichkeit. Die Statistik besagt leider etwas anderes: So liegt die Scheidungsrate in den westlichen Industrieländern noch immer zwischen 40 und 50 Prozent. Ein erfreulicher Trend ist dennoch zu beobachten: Immer weniger Paare wollen ihre Beziehung einfach so dem Schicksal überlassen sondern wünschen sich stattdessen Hilfestellungen und Tipps, um die Qualität Ihrer Partnerschaft auch auf Dauer hoch halten zu können und glücklich miteinander alt zu werden.

1. Tipp zur Achtsamkeit

Der erste Tipp kann deshalb durchaus lauten, mehr Aufmerksamkeit in die Beziehung zu investieren und auch den ein oder anderen Tipp von Freunden, Bekannten oder auch unabhängigen Ratgebern zu beachten. Beziehungstipps können dir dabei helfen, Gewöhnung, Genervtsein und Gewichtszunahme oder Haarausfall mit mehr Gelassenheit zu begegnen und Beziehungsstress und Ehestreit konstruktiv zu wenden. Mögen sie zu einer heilsamen Wendung und glücklichen Partnerschaft beitragen.

2. Einander wertschätzend auf Augenhöhe begegnen

Dieser Beziehungstipp ist der vielleicht wichtigste Tipp von allen. Bei allen Unwegsamkeiten und auch im Streit sollten sich beide Partner immer darum bemühen, eine grundsätzlich liebevolle, verständnisvolle und mitfühlende Beziehung zu führen. Dabei sind Toleranz und Respekt für die Persönlichkeit deines Partners wichtig. Respektvolle Kommunikation ist auch bei total gegensätzlichen Ansichten und ohne die Verwendung von Schimpfwörtern bzw. ohne das „Kleinmachen“ des Partners möglich und notwendig.

Eine positive Grundstimmung lässt sich auch im Alltag ganz einfach pflegen: Generell solltest du zuhören, wenn dein Partner etwas erzählt – und andersherum. Es schweißt zusammen, miteinander im Gespräch zu bleiben. Leistungen und Engagement deines Partners sollten Anerkennung finden und auch das ein oder andere Lob oder Kompliment kann Wunder bewirken. Nicht zu vernachlässigen sind Nähe und Zärtlichkeit: Der Kuss zur Begrüßung oder die Umarmung zum Abschied unterstreichen die gegenseitige Wertschätzung in einer Partnerschaft.

3. Zärtlichkeit und Intimität pflegen

Wenn der „Reiz des Neuen“, das heiße Verlangen und die allgegenwärtige Leidenschaft vom Beginn der Beziehung nachlassen, machen sich viele Paare Sorgen, dass das Liebesleben eintöniger wird. Interessant ist jedoch das Ergebnis wissenschaftlicher Studien in diesem Zusammenhang. So gibt es wohl in einer Beziehung zwei unterschiedliche Arten von Liebe: die neu aufkeimende Liebe in einer frischen Beziehung und diejenige Liebe, die eher durch Freundschaft bestimmt ist und Paare zusammenhält und dauerhaft glücklich bleiben lässt.

Diese zweite Art der Liebe wächst mit der Partnerschaft. Wenn dich dein geliebter Partner berührt, ist das aufbauend und tröstend und stärkt das gegenseitige Vertrauen. Mit diesen kleinen Zärtlichkeiten vergewissert man sich in einer Partnerschaft der Nähe ohne Worte. Man ist füreinander da und findet Halt im Gegenüber. Dies wiederrum führt zu einer weiteren erstaunlichen Beobachtung: Paare mit einer glücklichen Partnerschaft haben die besten Voraussetzungen dafür, auch dauerhaft guten Sex und viel Leidenschaft zu erfahren.

4. Streit konstruktiv gestalten

Beziehungen, die ganz ohne Meinungsverschiedenheiten auskommen sind selten und wahrscheinlich auch ganz schön langweilig. Zwei unterschiedliche Individuen haben in der Regel nun einmal teilweise weit auseinanderdriftende Ansichten und Bedürfnisse, die zu Spannungen und Auseinandersetzungen führen können. Solche Differenzen sind normal und gehören ganz natürlich zu einer Partnerschaft dazu.

Du solltest diese Gelegenheiten als Chance begreifen: Als Chance für deine persönliche Weiterentwicklung, aber auch für die Weiterentwicklung und das Wachstum der Beziehung. Aber richtiges Streiten will gelernt sein. Oft wirft man dem Partner in der Hitze des Gefechts Dinge an den Kopf, die man später bereut. Gerade wenn man seinen persönlichen Standpunkt verteidigen will, geht es oftmals nicht mehr nur um das Darlegen der eigenen Position, sondern darum, zu „gewinnen“. Solche Machtkämpfe kosten viel Energie, sind aber nicht konstruktiv. Viel besser ist es, sich um einen ernsthaften Kompromiss zu bemühen. Und zwar dann, wenn sich die Gemüter wieder etwas beruhigt haben. Ein Streit kann so durchaus erst am nächsten Tag bereinigt werden, wenn sich beide Parteien Gedanken gemacht haben und bereit sind, den gegnerischen Ausgangspunkt zu akzeptieren und gemeinsam und ernsthaft eine befriedigende Lösung finden zu wollen.

5. Gemeinsame Zeit einplanen

Gemeinsame Zeit mit deinem Partner zu verbringen, fördert die dauerhafte Bindung in der Partnerschaft. Nehmt euch gemeinsam etwas vor. Dabei ist es egal, ob ihr ins Kino oder Essen geht, zusammen eine Radtour oder auch einen Kurztrip übers Wochenende plant. Nehmt euch die Zeit, es gibt vielfältige Möglichkeiten. Mit diesen privaten Auszeiten lasst ihr den Alltagstrott gemeinsam hinter euch, das hält die Beziehung länger frisch.

6. Eigene Interessen pflegen und bewahren

Genauso wichtig ist es, auf Freiräume zu achten. Gib dir und deinem Partner ab und an die Luft zum Atmen und plane Zeiten ein, die ihr getrennt voneinander verbringt. Pflege deine Hobbies und besuche Freunde auch mal alleine und lass deinem Partner im Gegenzug auch mal aus dem Alltag ausbrechen. Freu dich darüber und gönne es ihm, dass er auch einmal ganz für sich sein darf und freu dich im Anschluss darauf einfach, ihn wieder in die Arme schließen zu können. Dabei ist es nicht nur in Partnerschaften sondern überhaupt wichtig, immer du selbst zu bleiben. Stehe zu dir mit all deinen Fehlern, Ängsten, Schwächen und Sehnsüchten.

7. Realistisch bleiben

Mach dir bewusst, dass es in jeder Beziehung Höhen und Tiefen gibt und dass nach jeder schwierigen Phase in der Regel wieder eine freudvollere, schönere Zeit kommt. Dabei bringt jeder Partner neben seinen eigenen Stärken und Fähigkeiten auch Erwartungen in die Beziehung ein. Problematisch kann es werden, wenn diese Erwartungen unrealistisch und überzogen sind. Gegebenenfalls solltest du deine Erwartungen hinterfragen. Ist es für den Partner überhaupt möglich, diesen zu entsprechen? Könnte ich selbst überhaupt meinen Erwartungen entsprechen? Je nachdem wie dein Partner aufgewachsen ist, braucht er vielleicht auch ein wenig Nachhilfe, Anleitung oder einfach nur viel Geduld, damit er einen Schritt in die gewünschte Richtung gehen kann.

8. Treue

Wissenschaftliche Studien haben ergeben, dass 90 Prozent von Befragten sexuelle Exklusivität als Voraussetzung für eine stabile, glückliche Partnerbeziehung ansehen. Es mag sein, dass es funktionierende offene Partnerschaftsmodelle gibt, in denen diese Exklusivität keine Voraussetzung ist. Hierbei ist dann in hohem Maße entscheidend, welche Spielregeln die Partner ausgehandelt haben. In der Regel ist Treue allein zwar auch keine Garantie für eine stabile, glückliche Partnerschaft. Für eine ernsthafte Beziehung mit offener Kommunikation, Nähe und Zärtlichkeit sind Vertrauen und Treue jedoch unabdingbare Bestandteile.

9. Es sind die kleinen Dinge

Wer realistisch bleibt und bei seinen Hoffnungen und Forderungen Vernunft walten lässt, ist auch weniger anfällig für Enttäuschungen. Schraub deine Ansprüche nicht zu hoch und freue dich auch über Kleinigkeiten. Achtsamkeit und Aufmerksamkeit sind beispielsweise sehr wichtig. Dabei müssen die kleinen Dinge gar nicht viel oder auch gar nichts kosten. Ein Lächeln, eine Umarmung, offene, ehrlich gemeinte Bestätigung des Engagements des Partners machen so viel aus. Auch eine liebevolle Nachricht, nur dass der andere weiß, dass du an ihn denkst, stärkt eure Bindung. Natürlich sind es auch die kleinen Geschenke, die die Freundschaft erhalten. Hör deinem Partner zu. Du weißt instinktiv, mit was du eine Freude machen kannst. Aber auch ein Strauß Wiesenblumen zwischendurch oder eine schöne Flasche Wein schaden natürlich nicht.

10. Verantwortung übernehmen

Eine offene Einstellung lohnt sich auch, wenn es darum geht, die Verantwortung für Ereignisse zu übernehmen, die zwischen dir und deinem Partner in der Beziehung geschehen. Oftmals neigt man dazu, dem Partner die Schuld zuzuschieben, da es weit einfacher ist, Dinge zu fordern, als selbst die Verantwortung zu übernehmen, um etwas zu ändern. Mach dir bewusst, dass ihr beide an der Beziehung arbeiten könnt und sei ein aktiver Mitspieler in eurer Partnerschaft. Du hast es damit selbst in der Hand, Dinge zu verändern und eure Beziehung weiterzuentwickeln.