Flirtet sie mit mir? So flirten Frauen!

Flirten wird allgemein als erotisch angehauchte Annäherungen zwischen zwei Menschen verstanden. Der Begriff ist angelehnt an den französischen Ausdruck „conter fleurette“, was übersetzt so viel bedeutet wie „Süßholz raspeln“. Das impliziert, das Flirten überwiegend auf verbaler Ebene stattfindet. Tatsächlich haben Frauen aber einige andere Möglichkeiten, mit Männern zu flirten, denn der Begriff flirten ist nicht klar definiert und wird von Mensch zu Mensch unterschiedlich aufgefasst. Weshalb Männer es nicht immer einfach haben, zu erkennen, ab wann eine Frau mit ihnen flirtet.

Dabei wird deutschen Frauen nachgesagt, sie würden im Vergleich zu ihren europäischen Nachbarinnen weder viel noch offensiv flirten. In Deutschland wird jedoch nicht weniger geflirtet, es läuft nur subtiler ab. Glücklicherweise gibt es einige Anhaltspunkte für Männer, an denen sie den Flirt sicher erkennen und dementsprechend darauf reagieren können. Ein Flirt muss zwar nicht immer eine bestimmte Absicht verfolgen, dennoch ist es schön, wenn du als Mann darauf eingehen und zur Situation passend reagieren kannst.

Blicke als Flirtsignal

Um einen Flirt einzuleiten, neigen Frauen dazu, das Objekt der Begierde mit Blicken zu taktieren. Das geht natürlich nur, wenn es die Zeit zulässt oder der Moment es hergibt, wie beispielsweise abends an einer Bar. Insbesondere dann, wenn eine Frau schüchtern ist, wird sie zunächst durch Blicke versuchen, mit dem Auserwählten ins Gespräch zu kommen. Sie schaut ihn auffällig oft an, schaut ihm bewusst auf den Hintern oder den Oberkörper und signalisiert ihre Flirtbereitschaft vielleicht sogar mit einem Zwinkern in den Augen.

Auch kann es sein, dass sie die Kunst des „Smizen“ beherrscht. Dabei handelt es sich um eine neuartige Wortkreation aus dem Englischen (to smize), die von dem Begriff „smile with your eyes“ abgeleitet ist. Den Begriff hat ein amerikanisches Model erfunden und perfektioniert – man lächelt dabei mit den Augen, ohne die Mundwinkel groß zu verziehen. Als Mann gilt es also, der Frau genau in die Augen zu schauen und ihre Blicke zu deuten. Denn verführerische Blicke gehören ebenso zum Flirten dazu wie locker-leichte Konversation.

Körpersprache – subtiles Flirten leicht gemacht

Selbstverständlich nutzen Frauen nicht nur Blicke, sondern alle Aspekte der Körpersprache, um erfolgreich zu flirten. Am ehesten werden Männer dabei erleben, dass die Frau sich in ihren Haaren herumspielt, während sie mit ihr reden. Läuft diese weibliche Angewohnheit normalerweise nur unbewusst oder aus Langeweile (z. B. auf der Arbeit) ab, wird sie beim Flirten bewusst eingesetzt, um dem Mann Weiblichkeit zu signalisieren. Locken drehen, Haare über die Schulter werfen, sich mit der Hand auffällig langsam oder verführerisch durch die Mähne fahren – Haare sind ein bedeutender Aspekt für Frauen beim Flirten.

Aber auch ein Gang, bei dem absichtlich viel mit der Hüfte oder dem Hintern gewackelt wird, kann ein Flirtsignal sein. Oder eine kumpelhafte Berührung an der Schulter oder dem Arm des Mannes, nachdem ein Witz gemacht wurde. Wann immer Frauen subtil die Körpernähe eines Mannes suchen, kann dies als Flirt interpretiert werden. Idealerweise steigt der Mann darauf ein und signalisiert der Frau, dass es ihm gefällt.

Komplimente – selten, aber eindeutig!

Komplimente gelten eher als klassische Männerdomäne – so werden Frauen mit traditionellem Rollenverständnis sich kaum dazu hinreißen lassen, einem Mann ein Kompliment zu machen. Es gibt jedoch Frauen, die diese Technik beim Flirten ganz gezielt einsetzen. Denn sie wissen, dass Männer anders funktionieren als Frauen und mit klaren Aussagen immer noch am meisten anfangen können. Als Kompliment von weiblicher Seite gilt zum Beispiel, wenn sie seine handwerklichen Fertigkeiten lobt: „Mensch, das ist ja der Hammer, dass du den Büroschrank hier ganz alleine aufgebaut hast…“ und dann hinzusetzt: „Da möchte man doch direkt in diese starken Arme sinken!“.

Auch zählt dazu, dass sie deutlich macht, dass ihr sein Stil gefällt: „Diese Jeans, die du da trägst, finde ich echt sexy…“ oder „Ich muss schon sagen, im Anzug siehst du umwerfend aus!“. Da Frauen selbst hier normalerweise subtil vorgehen, bedeutet es auch, dass sie mit dir flirtet, wenn sie in deiner Anwesenheit über dich spricht und Dinge sagt wie „Der hübsche junge Mann hier, der neben mir steht, hat…“.

Und dann gibt es noch die Komplimente eindeutiger Sorte, die Frauen immer dann ziehen, wenn sie wirklich heftig flirten: „Ich liebe deine dunklen Augen!“, „Du gefällst mir jeden Tag mehr“ oder „Ich hab total Lust auf dich.“

Vielen Frauen fällt es dabei leichter, Komplimente digital zu äußern, als sie dem Gegenüber tatsächlich ins Gesicht zu sagen. Auf digitaler Ebene gelten auch eindeutige Fotos als Flirtsignal – schickt sie dir Bilder im Bikini, ist dies ein glasklares Zeichen.

Flirtet sie mit mir? Fragen als Flirtsignal!

Fragen sind ebenfalls ein schönes Flirtsignal – wenn man(n) sie richtig zu deuten weiß.
Eine typische Frage von weiblicher Seite lautet: „Bist du vergeben?“. Viele Flirts beginnen auf diese Art und Weise, da Frauen nichts mehr hassen, als Männer, die ihre Freundin betrügen und zunächst abklären möchten, ob das Objekt der Begierde überhaupt frei ist.

Auch Bemerkungen wie „Kann ich dir etwas Gutes tun?“ sind ein eindeutiges Signal. Wenn sie von dir wissen möchte, wie man dich glücklich machen kann, ist sie absolut in Flirtlaune. Auch Fragen, die bewusst zweideutig gemeint sind, können als Flirt eingestuft werden. Eine klassische Situation dazu könnte sein, dass du ihr von deinen Plänen erzählst, gleich ins Fitnessstudio zu gehen, und sie dich mit einem Lachen fragt: „Magst du es lieber sanft oder kräftig beim Sport?“.

Weiterhin träumen Frauen gerne, wenn es um aufregende Erotik oder liebevolle Annäherung geht und malen sich die schönsten Szenarien aus, von daher kann eine typische (natürlich nicht ernst gemeinte) Flirtfrage lauten: „Hast du Lust, mit mir in die Karibik abzuhauen?“.

Dass eine Frau beim Flirten feste Absichten hat und aufgrund dessen direkt mit der Tür ins Haus fällt, ist zwar selten, aber auch möglich. In diesem Fall wird sie dich Dinge fragen wie z. B. „Magst du heute Abend Sex on the Beach mit mir machen? Und danach vielleicht noch einen Cocktail trinken gehen?“.

Flirten auf beruflicher Ebene

Auch auf der Arbeit wird mitunter geflirtet, was das Zeug hält. Hier besteht der Reiz aus offensichtlicher Distanz, die gewahrt werden muss und täglichem Kontakt sowie Sympathie untereinander. Sofern es der eigene Chef ist, kann ein Flirt die Kündigung bedeuten, weshalb sich Frauen in diesem Fall natürlich zurückhalten. Falls es jedoch um Kollegen geht, erkennst du einen subtilen Flirt zum Beispiel daran, dass sie dir ungefragt eine Tasse Kaffee mitbringt, wenn sie sich eine eigene holt. Die Flirttaktiken sind jedoch je nach Berufsfeld unterschiedliche.

Kellnerinnen legen der Rechnung einen Zettel mit ihrer Handynummer bei oder malen einen Smiley auf den Abrechnungsbeleg. Stewardessen geben zu, mit Passagieren zu flirten, wenn sie beispielsweise kostenpflichtige Getränke nicht abrechnen. Denn in beruflichem Umfeld bleiben oft nur nonverbale Signale, um Sympathie oder Interesse zu bekunden. Ärztinnen haben es ein wenig einfacher, sie können zu „privater Sprechstunde“ einladen oder Patienten aufgrund von Sympathie anderen Patienten vorziehen und so die Wartezeit verkürzen.

Flirtet sie mit mir? – Fazit

Flirten ist eine Kunst, die nicht jeder beherrscht. Frauen starten Flirtversuche oft auf subtile Art und Weise unter viel Körpereinsatz und hoffen darauf, dass Männer die ausgesendeten Signale verstehen. Dabei verbal offensiv vorzugehen, fällt auf digitaler Ebene in Chatverläufen leichter, als im wahren Leben. Wer als Mann jedoch auf den Inhalt achtet, wird schnell erkennen, wann die Frau in Flirtlaune ist.